Die 10 bleibwacker Richtlinien

Whole Food: Moderne Vollwertküche

Whole Food heißt bei uns: Wir kochen mit ganzen Lebensmitteln. Also mit Linsen und nicht mit Linsenprotein, mit dem ganzen Korn und nicht mit Auszugsmehl. Auf unseren Zutatenlisten stehen Sachen, die du auch selbst zu Hause hast.

Ganze Lebensmittel auf sandfarbenem Untergrund: Vollkorn, Datteln, Linsen, Nüsse und getrocknete Kräuter
  • Medjool-Datteln, eine aufgebrochen

    Süß aus Datteln.

    Nicht aus raffiniertem Zucker.

  • Häufchen von Paprika, Kurkuma, Kreuzkümmel und getrockneten Kräutern

    Geschmack aus Gemüse und Gewürzen.

    Nicht aus Aromen.

  • Getrocknete Apfelringe und geröstete Kerne

    Haltbar durch Trocknen, Rösten, Einkochen.

    Nicht durch Konservierungsstoffe.

  • Linsen, Lupinen und Hanfsamen in drei Häufchen

    Protein aus Linsen, Lupinen und Hanf.

    Nicht aus Isolaten.

  • Ganze Weizen- und Haferkörner mit sichtbarer Randschicht

    Ballaststoffe aus dem ganzen Korn.

    Nicht zugesetzt.

Die 10 Richtlinien

Nach diesen Regeln entwickeln wir jedes Produkt. Sie gelten für unser ganzes Lebensmittel-Sortiment, und du kannst sie auf jeder Zutatenliste nachlesen.

Was hineinkommt

  1. 1

    Ganze Lebensmittel

    Wir kochen mit Zutaten, die selbst Lebensmittel sind, nicht mit Bestandteilen davon. Auf unseren Listen stehen Linsen, Datteln, Hafer und Mandeln. Alles Sachen, die du im Laden genauso kaufen kannst.

  2. 2

    Nur Vollkorn

    Getreide nehmen wir als Vollkorn. Also das ganze Korn mit Randschicht und Keimling. Genau da sitzen die Ballaststoffe und die Nährstoffe.

  3. 3

    Protein aus der Pflanze, nicht aus dem Isolat

    Wo bei uns Protein draufsteht, kommt es aus Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen. Wir arbeiten nicht mit Proteinpulver, Isolaten oder Konzentraten. Auch dann nicht, wenn die Nährwerttabelle damit besser aussehen würde.

  4. 4

    Süße aus der Frucht

    Zum Süßen nehmen wir Datteln. Mal als ganze Frucht, mal gemahlen, als Mus oder als Sirup. Raffinierten Zucker benutzen wir nicht.

  5. 5

    Ballaststoffe, die schon drin sind

    Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen mindestens 30 Gramm Ballaststoffe am Tag. In Deutschland kommen Frauen auf 18 Gramm und Männer auf 19. Bei uns stecken die Ballaststoffe da, wo sie hingehören: in der Schale, in der Randschicht, in der Hülsenfrucht. Wir setzen keine isolierten zu. Wir lassen einfach die drin, die sowieso schon da waren.

    Quellen: DGE-Referenzwert für Erwachsene. Die Verzehrszahlen sind Medianwerte aus der Nationalen Verzehrsstudie II, eingeordnet vom Max Rubner-Institut im Juni 2026. Neuere repräsentative Zahlen für Deutschland gibt es bisher nicht.

Wie wir verarbeiten

  1. 6

    So wenig verarbeitet wie möglich, so viel wie nötig

    Wir keimen, kochen, trocknen, fermentieren und kochen ein. Das sind Verfahren, die ein Lebensmittel bekömmlich oder haltbar machen. Was wir nicht machen: es in seine Einzelteile zerlegen und neu zusammenbauen. Dabei geht nämlich genau das verloren, was man hinterher wieder zusetzen muss. Wir lassen es lieber gleich drin.

  2. 7

    Alltagstauglich

    Am guten Willen scheitert es selten, meistens fehlt einfach die Zeit. Deshalb sind unsere Produkte in ein paar Minuten fertig und halten lange. Nur so hält man das im Alltag auch durch. Wenn es schnell gehen muss, soll unser Glas die naheliegende Wahl sein und nicht das nächstbeste Fertiggericht.

Was nicht hineinkommt

  1. 8

    Keine Füllstoffe

    Kein Maltodextrin, keine isolierte Stärke, kein Hefeextrakt, keine Streckmittel. Nichts, was nur Volumen oder Bindung bringt und selbst kein Lebensmittel ist.

  2. 9

    Keine künstlichen Zusatzstoffe und Aromen

    Keine Konservierungsstoffe, keine Geschmacksverstärker, keine Farbstoffe, keine zugesetzten Aromen, keine Verdickungsmittel, Stabilisatoren oder Emulgatoren. Solche Stoffe machen ein Produkt vor allem billiger. Sie gleichen aus, was an Zutaten fehlt. Wenn die Zutaten stimmen, braucht man sie nicht.

  3. 10

    Rein pflanzlich, 100 % Bio

    Alle unsere Lebensmittel sind pflanzlich und alle Rohstoffe nach EU-Bio-Standard zertifiziert. Das setzen wir voraus.

Matteo Wacker, Gründer von bleibwacker
Matteo
Melanie Wacker, Gründerin von bleibwacker
Melly

Melly wollte einen Shop, bei dem man die Zutatenliste nicht erst studieren muss, um sicher zu sein, dass man nicht veräppelt wird. Daran halten wir uns bis heute bei jedem Produkt. Was wir nicht in unserer eigenen Küche stehen haben, kommt auch nicht ins Essen.

Matteo und Melanie Wacker, Gründer von bleibwacker

Was daran modern ist

Vollwertküche hat in Deutschland eine lange Geschichte. Und einen Ruf, der ihr teilweise vorauseilt: Rohkost aus Prinzip, Verzicht als Haltung, Küche als Weltanschauung. Wir meinen etwas anderes damit.

Vollwert, wie man es kennt

  • Jede Verarbeitung gilt als Verlust
  • Rohkost als Ideal
  • Aufwand gehört einfach dazu
  • Es geht ums Weglassen

Wie wir es machen

  • Verarbeitung hilft. Keimen, Kochen und Trocknen machen vieles erst bekömmlich
  • Gekocht, gekeimt, fermentiert. Was dem Lebensmittel guttut
  • In ein paar Minuten fertig, lange haltbar
  • Es geht ums gute Essen

Wir übernehmen also das Prinzip: ganze Lebensmittel, so wenig verarbeitet wie möglich. Das Dogma lassen wir weg.

Das kommt rein, das nicht

Kommt rein

  • Das ganze Lebensmittel
  • Bio-Gemüse und -Obst
  • Hülsenfrüchte
  • Vollkorngetreide
  • Nüsse und Samen
  • Datteln und Trockenfrüchte
  • Pflanzenöle (Raps, Sonnenblume, Olive, Kokos)
  • Kräuter und Gewürze

Kommt nicht rein

  • Maltodextrin, isolierte Stärke
  • Hefeextrakt
  • Aromen
  • Konservierungsstoffe
  • Farbstoffe
  • Geschmacksverstärker
  • Verdickungsmittel, Stabilisatoren, Emulgatoren
  • Füllstoffe
  • Palmöl
  • tierische Bestandteile